Workshop

Zur Darstellung des Menschen und was hat das Ganze mit Demokratie zu tun?

 

Mit Museumsexkursionen ins KHM - ein Kunstprojekt unter Einsatz von Fotografie

 

Wie  haben die Menschen begonnen, sich darzustellen und wie „verewigen“ wir uns heutzutage? Wie wollen wir dargestellt werden? Und was wissen wir über die Menschen der Vergangenheit durch ihre Darstellungen? Wie lebendig ist die Vergangenheit in Bildern?

 

Vergleich von 3 antiken Kulturen: Ägypten als „Gottesstaat“, Griechenland als erste Demokratie und das römische Reich als multikulturelles Weltreich mit relativ großer religiöser Toleranz.

 

Wie werden „normale“ Menschen, religiös oder politisch verehrte Personen oder Götter/Göttinnen dargestellt im Wandel der Zeit und der Kulturen?

Durch Analyse der Bildnisse können Rückschlüsse auf das politische und religiöse System ihrer Entstehungszeit gezogen werden.

Wir beleuchten, wie z.B. die ägyptische Kunst die frühe griechische Plastik beeinflusst hat und wie sehr sich Kulturen durch den Kontakt miteinander befruchtet, entwickelt und bereichert haben.

 

Aktuelle politische Situationen und Darstellungen werden mit historischen Vorläufern verglichen. Mit welchen Bildern arbeiten die Medien und moderne Machthaber?

Wie werden Bildnisse bewusst manipulierend ideologisch verwendet.

Was heißt das für die Freiheit der Kunst und für die Freiheit der Menschen? Welche Freiheiten hatten die Menschen damals, welche haben wir heute?

Dabei findet eine Sensibilisierung der teilnehmenden Kinder/Jugendlichen statt.

Vorrangige Zielgruppe sind 12-16 Jährige

 

Besondere Hinweise:

 

Es wird im Zuge des Projekts gezielt auf die Fragen und Interessen der Schüler und Schülerinnen eingegangen und die Kinder/Jugendlichen erhalten die Möglichkeit, sich selbst und ausgewählte Objekte im Vergleich fotografisch aufzunehmen, auch unter Einsatz theatraler Methoden.

 

Wo gibt es Grenzen für die Darstellung des Menschen, was sind die persönlichen Grenzen der Teilnehmenden?

Wie möchten sie dargestellt sein, welche Abbilder sollen bei facebook, twitter und ähnlichem gepostet werden, welche nicht?

 

Das Projekt mit Arbeitsgruppen fördert Teambildung und soziales Lernen, achtsamer Umgang mit den Repliken und Originalen und der Kamera und das Präsentieren vor anderen Kindern/Jugendlichen wird erprobt.

Gemischte Gruppen beugen weiters Gendervorurteilen vor und fördern soziale Interaktionen, das Projekt dient auch der Gewaltprävention, dem Stärken des Selbstwerts und fördert den Mut, sich selbst zu präsentieren, wie man gesehen werden will - durch die Benützung von Kameras wird das achtsame Schauen und genaue Beobachten geschult.

 

Es ist möglich das Programm mit Besuchen im KHM zu kombinieren.