Programme:


Durch kreative und interaktive Stationen kann die Steinzeit ins eigene Klassenzimmer kommen
Steinzeit zum Anfassen

Steinzeit trifft digitales Zeitalter

 

In diesem Projekt erhalten die Kinder die Möglichkeit, steinzeitliche Techniken wie z.B. Höhlenmalerei, Feuerschlagen oder die Benützung eines Steinbohrers auszuprobieren und sich dabei gegenseitig digital fotografisch zu dokumentieren.

 

Die gewählten Stationen werden mit den Schülern/innen gemeinsam ausgesucht.

Eine Gruppe beschäftigt sich mit der Darstellung des Menschen - wie die Menschen begonnen haben, sich darzustellen und wie wir uns heutzutage z.B. fotografisch „verewigen“. Wie wollen wir dargestellt werden? Und was wissen wir über die Menschen der Vergangenheit durch ihre Darstellungen?Wie lebendig ist die Vergangenheit in Bildern? Die Kinder präsentieren die Ergebnisse den Kindern der anderen Arbeitsgruppen, die an dem Projekt teilnehmen. (zu Themen von Tauschhandel, Musik, Ernährung). In den Arbeitsgruppen soll Teambildung und soziales Lernen gefördert werden, achtsamer Umgang mit den Repliken und Originalen und der Kamera und das Präsentieren vor anderen Kindern soll erprobt werden.Durch gemischte Gruppen soll weiters Gendervorurteilen vorgebeugt werden und soziale Interaktionen gefördert werden, das Projekt dient auch der Gewaltprävention, durch die Benützung von Kameras soll das achtsames Schauen und genaue Beobachten geschult werden.  Vorrangige Zielgruppe sind 8-14 Jährige Es ist möglich das Programm mit dem "Tauschhandelsworkshop" und auch einem Besuch im NHM zu kombinieren.

 

 


Durch Originale und viele Rekonstruktionen wird Geschichte lebendig
Originale zum Bestaunen und Angreifen!

Tauschhandelsworkshop

 

Im Tauschhandelsworkshop, der an die früheste Epoche der Menschheitsgeschichte und das Leben in der Steinzeit angelehnt ist - einer Zeit, in der Migration selbstverständlich war, da die Menschen nomadisch unterwegs waren -

wird ein Leben ohne Geld und unter Benützung einer Phantasiesprache mit theatralischen Methoden simuliert. Es geht um gerechte Verteilung der Ressourcen, Teilen, Erkennen, wie es zu Konflikten kommt und wie gut es tut, gemeinsam miteinander unterwegs zu sein.

Spezielles Ziel ist, Schulen zu erreichen, in denen Flüchtlingskinder dazugekommen sind, die durch die Inhalte des Workshops die Chance haben, gut in die Klassengemeinschaft integriert zu werden. Alle Kinder haben die Möglichkeit, soziale Prozesse zu erkennen und einen achtsamen Umgang mit den Schätzen der Natur und unserer Kultur als Menschen.   Durch Verwendung einer Phantasiesprache können alle Kinder ohne sprachliche Barrieren am Geschehen teilnehmen.   Durch die teilweise fragilen Materialien und das Setting wird Achtsamkeit geschult, den Dingen gegenüber, sozial und ökologisch.   Durch ein Nahebringen eines Handelns ohne Verwendung von Geld entsteht Verständnis für die grundsätzlichen Bedürfnisse des Menschen: in Gemeinschaft in Frieden an einem sicheren Ort zu leben, genügend Nahrung und Kleidung zu haben, die Freude, zu teilen und Werte jenseits von materiellem Reichtum können direkt erfahren werden.   Programmkombination mit Besuchen im KHM und NHM und „Steinzeit trifft digitales Zeitalter“ möglich  Vorrangige Zielgruppe sind 6-12 Jährige.   Mag. Karin Haider / Ancient Art Company führt schon seit über 10 Jahren eigens konzipierte Workshops in Schulen und Museen in Wien und international (z.B. in Kairo, 2007) durch.  Die Programme sind so aufgebaut, dass die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen eigenständig in Teams forschen, dies fördert soziales Lernen und dient auch der Gewaltprävention. Durch Rollenspiele, Kostüme und Requisiten werden sie zu Akteuren eigener Geschichten. Relikte und Errungenschaften früherer Kulturen werden lebendig und vertraut. (in Fall „Tauschhandelsworkshop“ und der Zeit der Steinzeit: z.B. der achtsame Umgang mit den Ressourcen der Natur, z.B. von gejagten Tieren wurde alles verwertet und es wurde alles sehr nachhaltig verwendet, sogar die Knochen und Sehnen der Tiere, es wurde kein der Natur schädigender Abfall produziert und die Menschen lebten nomadisch und in Gemeinschaften, handelten ohne die Verwendung von Geld - und das über 2 Mill. Jahre, Geld gibt es ja erst seit ca. 2600 Jahren).   Dabei entstehen Verständnis und Interesse für das scheinbar Fremde und neue Einsichten in die Welt von heute. Kinder können sich ein Leben ohne Geld oft gar nicht vorstellen. Ziel ist, Erkenntnisse aus Geschichte und Geschichten zu ermöglichen und eine bessere Welt mit zu gestalten.

 

 

 

 


Um zu erleben wie die Mumifizierung genau ablief darf in der Station gegenseitig der Prozess verletzungsfrei nachgemacht werden
Bei der Stationsarbeit steht das Ausprobieren im Vordergrund!

Mumifizieren für Anfänger

 

Wie haben die alten Ägypter das gemacht, dass die Körper ihrer Verstorbenen immer noch erhalten sind – und so gut?
Was haben die Priester im Haus des Todes getan? Und wie verlief dann letztlich das Begräbnis? Warum ist es wesentlich, ein gutes Herz zu haben? Und die Begegnung mit Osiris beim Totengericht – wovon war es abhängig, ob der/die Verstorbene ins Jenseits weiterreisen durfte?

Zusammen mit einer Archäologin werden wir Licht in all diese Fragen bringen, wir bereiten den Verstorbenen auf das Jenseits vor – mumifizieren ihn (unter Anwendung theatraler Methoden), versehen ihn mit schützenden Amuletten, die Priester haben alle Hände voll zu tun. Dann das Begräbnis mit den Klagefrauen, Opfern und Musik, das Mundöffnungsritual und das Allerwichtigste – das Totengericht. Wir haben die Möglichkeit, ägyptische Gewänder auszuprobieren, auf rekonstruierten Instrumenten zu spielen, Totenbücher anzuschauen und vieles mehr! Es wird im Zuge des Programms gezielt auf die Fragen und Interessen der Schüler und Schülerinnen eingegangen.   Der Workshop ist eine wunderbare Gelegenheit, durch Rollenspiele und Verwendung vieler Objekte und Bilder direkt und lebendig in die ägyptische Kultur einzutauchen.   Er dient auch dazu religiöse Toleranz und Akzeptanz der Andersartigkeit zu fördern, dadurch, dass das zentrale Thema das gute Herz ist, das allen Anschauungen - auch aktueller Weltreligionen gleichermaßen zugrunde liegt.  Vorrangige Zielgruppe sind 8-14 Jährige  Es ist möglich das Programm mit Besuchen im KHM zu kombinieren.   In den Workshop werden spezielle Übungen zur Gewaltprävention, zur Antirassistischer Aufklärung, für religiöse Toleranz und Akzeptanz der Andersartigkeit eingeflochten.Es gibt für diese Projekte zusätzlich zum KKA Förderangebot auch noch weitere Fördermöglichkeiten. Das Projekt mit Arbeitsgruppen fördert Teambildung und soziales Lernen, achtsamer Umgang mit den Repliken und Originalen und der Kamera und das Präsentieren vor anderen Kindern/Jugendlichen wird erprobt.  Gemischte Gruppen beugen weiters Gendervorurteilen vor und fördern soziale Interaktionen, das Projekt dient auch der Gewaltprävention, dem Stärken des Selbstwerts und fördert den Mut, sich selbst zu präsentieren, wie man gesehen werden will.

 



Geschichte durch spannende Kostümführungen hautnah erleben
Direktes Eintauchen in die Geschichte mit einer Kostümführung

 

. Streifzug durch das römische Wien (auch als Kostümführung möglich)

 

 

Erleben Sie mit einer Archäologin „Antike zum Angreifen“!

Variante 1: in der Schule

Variante 2: mit einem Stadtspaziergang

Variante 3: im Museum (KHM oder Römermuseum)

 

Wie lebten die römischen Legionäre und die Bewohner der Zivilstadt vor rund 2000 Jahren? Welche Kleidung trugen sie, wie ernährten sie sich, an welche Götter/Göttinnen glaubten sie und wie haben sie diese verehrt? Bei diesem spannenden Workshop können die Kinder so viele Fragen stellen, wie sie möchten und viele Dinge selbst ausprobieren - wie z.B. das Anlegen einer Toga oder das Würfeln mit Schafsknöchelchen.

Die Kinder können in Gewänder schlüpfen und in Rollen. Fotografisch werden wir verschiedene Verwandlungen dokumentieren und spielerisch mit dem Reichtum verschiedener Kulturen umgehen.

 

In diesem Projekt erhalten die Kinder die Möglichkeit, sich auch mit der kulturellen Vielfalt zur Römerzeit zu beschäftigen.

 

Im antiken Vindobona herrschte ein buntes Völkergemisch - was wissen wir anhand der Darstellungen und Funde darüber?

 

Die römische Welt reichte vom heutigen England bis Syrien, von Marokko bis zum Iran - und von all diesen Ländern konnten Legionäre im damaligen Vindobona stationiert sein -  und trafen hier auf eine keltische Bevölkerung - wie konnten so viele unterschiedliche Kulturen miteinander leben, was wissen wir darüber?

 

Vorrangige Zielgruppe sind 8-12 Jährige

 

Besondere Hinweise:

 

In den Workshop werden spezielle Übungen zur Gewaltprävention, zur Antirassistischer Aufklärung, für religiöse Toleranz und Akzeptanz der Andersartigkeit eingeflochten.

 

Gemischte Gruppen beugen weiters Gendervorurteilen vor und fördern soziale Interaktionen, das Projekt dient auch dem Stärken des Selbstwerts und fördert den Mut, sich selbst zu präsentieren.